mintcademy®: Neue Lernplattform für Maker Education erhält Förderung

Veröffentlicht: 31.03.2026

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd und das EdTech-Startup makeMINT haben mit ihrem Verbundprojekt „mintcademy“ erfolgreich Fördermittel im „Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie eingeworben. Mit der Förderung entsteht eine KI-gestützte Lernplattform im Bereich Maker Education, die Lernende befähigt, Technik nicht nur zu nutzen, sondern kreativ zu gestalten. Die mintcademy setzt an zentralen Herausforderungen im Bildungssystem an: Sie fördert Zukunftskompetenzen in Digitalisierung und Nachhaltigkeit, weckt frühzeitig Interesse an technischen Tätigkeiten und unterstützt den Nachwuchs in MINT-Berufen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Lernumgebungen gestaltet sein müssen, damit Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte zentrale Kompetenzen der Maker Education entwickeln: kreatives Problemlösen, kollaboratives Arbeiten, souveräner Umgang mit digitalen Werkzeugen und Verständnis für Technik- und Innovationsprozesse. Die geplante Plattform verknüpft physische und digitale Lernräume zu einem praxisnahen Lernangebot.

Mintcademy versteht sich somit als Ökosystem für projektbasiertes Lernen, das klassische Unterrichtsformen um handlungsorientierte und experimentelle Zugänge erweitert. „Mit mintcademy schaffen wir eine Lernumgebung, in der Lernende von der ersten Idee bis zum fertigen Prototypen begleitet werden und so ganz konkret erfahren, wie aus Neugierde Innovation entsteht“, betont Prof. Dr. Hannes Helmut Nepper. Die Lernenden entwickeln mit digitalen und analogen Werkzeugen eigene Lösungen für reale Probleme.

Auf Seiten der Pädagogischen Hochschule wird das Projekt von Prof. Dr. Hannes Helmut Nepper und Juniorprofessor Dr. Taha Ertuğrul Kuzu geleitet. Beide verantworten die wissenschaftliche Konzeption und Evaluation sowie die curriculare und nonformale Einbettung der Angebote. Unterstützt werden sie von Nicole Angelmaier als Projektmitarbeiterin, die insbesondere an der didaktischen Ausgestaltung der Lernsettings, der Begleitforschung und der Schnittstelle zu Schulen und Bildungspartnern arbeitet.

Das Startup makeMINT trägt die technische Gesamtverantwortung für die Plattform. Als Head of Digital Technologies verantwortet Maximilian Stricker die technische Produktentwicklung und koordiniert das Zusammenspiel zwischen pädagogischen Anforderungen und technologischen Innovationen.  Geschäftsführer Florian Wengert steuert die strategische Ausrichtung und Produktentwicklung, während das Team die KI-Integration, Datenschutzmaßnahmen und technische Umsetzung sicherstellt. Ziel ist eine sichere, intuitive Lernplattform, die praxisnahe Maker-Projekte in Schule und außerschulischen Lernorten ermöglicht.

Die Förderung verdeutlicht die Bedeutung von Kooperationen zwischen Hochschulen und Start-ups für innovative Bildungsangebote. Mit mintcademy wollen die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd und makeMINT Maker Education nachhaltig in Schulen, Hochschulen und außerschulischen Lernorten verankern. Zugleich ermöglicht sie, den im ESA-BIC-Inkubatorprogramm Baden-Württemberg entwickelten Prototyp systematisch zu einem marktfähigen Produkt weiterzuentwickeln.